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Hallo Zusammen,

ich möchte zu den Thema ein paar Gedanken loswerden:

Da ich bekanntlich aus dem hohen Norden komme, habe ich folgende Ideen:

1) Nutzung der "Digitalen Kieler Woche" und die Kilux Tage um mehr für
das Thema zu sensibilisieren:

Mehr über die "Digitale Kieler Woche"

https://digitalewochekiel.de/


Und die Kilux Tage, die Teil der digitalen Woche sind:

https://www.kieler-linuxtage.de/


In der Vergangenheit habe ich auch schon in der Liste hier darüber
gelesen. Ich denke, dass diese Plattformen ganz gut zum Austausch
dienen könnten.

Was das Thema Finanzierung betrifft:

Aktuell fließen doch viele Mittel in den Bereich Digitalisierung. Da
gibt es bestimmt das eine oder andere Förderprogramm. Ansonsten hätten
wir in Schleswig Holstein noch einen "Barrierefreiheitsfond"

https://www.landtag.ltsh.de/nachrichten/18_01_barrierefreiheit/


Möglicherweise könnte man im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema
digitale Barrierefreiheit eine Art "Hakaton" durchführen um Bugs und
andere Probleme bzgl. der Barrierefreiheit zu fixen.

3) Wie sieht es mit dem Thema crowdfunding aus?  Damit könnte man
spezielle Projekte, beispielsweise die Entwicklung von speziellen
Erweiterungen - ich denke da an ODT2Daisy, ODt2Braille oder die
Nutzbarmachung von Libre Office mittels Cortana...


Was denkt ihr darüber?


Viele Grüße

Niels











Am 01.08.20 schrieb Thorsten Behrens <thb@documentfoundation.org>:
Hi zusammen,

dgp-mail@gmx.de wrote:
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es für eine Stiftung möglich
sein muss, an öffentliche Fördergelder oder an Stiftungsgelder
anderer Stiftungen zu kommen, die sich für Barrierefreiheit
einsetzen. Außerdem wäre es ja auch möglich, den umgekehrten Weg zu
gehen und als User entsprechende Verbände und
Interessensvertretungen von Menschen z. B. mit Sehbehinderung auf
das Thema LibreOffice aufmerksam zu machen.

Beides halte ich für eine gute Idee - wobei wir in der Praxis
vermutlich auf Initiative von Mitgliedern hier in der Community
angewiesen sind.

Wir hatten in der Anfangszeit der Stiftung mal versucht, initiale
Kontakte herzustellen, allerdings ist es bei Vereinen wie zum Beispiel
dem Blindenbund eher so, dass auch dort die Ressourcenlage eher knapp
ist (und daher auch dort eine gewisse Tendenz besteht, andere Akteure
zum Handeln zu bringen..).

Wichtig hier wären aus meiner Sicht Kontakte von oder mit Insidern,
die Hinweise geben können, wo entsprechende Programme oder Budgets zu
finden wären.

Am 01.08.2020 um 14:21 schrieb Karl-Heinz Arkenau:
Was die Bugmeldungen, die wir ja gerade alle irgendwie noch sammeln,
angehtso denke ich, darf es einem Projekt wie LibreOffice nicht immer
nur darum gehen, wie viele davon betroffen sind, sondern das Kriterium
müsste eigentlich sein: Führt das Problem dazu, das Benutzer von der
Nutzung unserer Software ausgeschlossen werden.


Dem stimme ich zu - die Stiftung kann allerdings nur begrenzt darauf
einwirken, welche Bugs gefixt werden.

Die goldene Regel beim Bugfixing in OpenSource-Projekten ist ja:
entweder man fixt selber, oder man motiviert jemanden (wahrscheinlich
aus dem Freiwilligen-Team), den Bug zu fixen, oder man bezahlt
jemanden dafür.

Eigene Entwickler hat die Stiftung nicht, bleiben 2. und 3. - und da
hilft die Diskussion hier definitiv, dass wir das Thema auf dem
Radarschirm behalten.

Konkret wäre mein Vorschlag, nach Aufnahme und Bestätigung aus dem
QA-Bereich (Unconfirmed -> New), sowie Kategorisierung (siehe die
bereits vergebenen Meta-Bugs) sich einmal im kleineren Kreis, oder im
QA-Team zusammenzusetzen, und Blocker-Bugs zu definieren. Das sind
Bugs, die ein Arbeiten mit dem Programm (in diesem Fall für Menschen,
die Zugänglichkeitshilfen benötigen) _unmöglich_ machen.

Diese Bugs können wir dann sehr prominent den Entwicklern näherbringen.

Die Aufmerksamkeit des Vorstands (zumindest in meiner Person) habt ihr
jedenfalls mal. ;)

Viele Grüße,

-- Thorsten

--
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