Hallo Dennis und alle anderen Lesern, die dafür sich Zeit nehmen:
so dass man auf die Idee kommt, DEB könnte für Debian ja richtig sein.
Ist es doch:
sudo apt install ~/Downloads/*.deb
Und fertig.
Meine Randbemerkung mit DEB package war wie folgt gemeint: Vor ca. 1 Jahr wusste ich noch
nicht dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen deb packages und rpm
gibt, letztere für andere Linux-Varianten.
Weil vorderhand rpm angeboten war und deb erst nach einem Klick dahinter, bin ich in die Falle
gerannt und habe mich bemüht, auf meinem Debian mit rpm zurecht zu kommen. Was mir damals sogar
irgendwie - ich weiß nicht mehr wie - gelungen ist.
Ich habe einen Kollegen, der mich ärgert und quält mit der Anforderung, es für den "DAU" =
"Dümmster Anzunehmender User" gerecht zu machen. Leider hat er recht. Denn es gibt immer mal etwas,
was der User nicht weiß. Allerdings bin ich ein Gegner von "Rücksichtnahme auf zuviel Dummheit"
Daher die Strategie (das Problem verallgemeinert):
* Alle Optionen gleichberechtigt vorlegen, nicht voraussetzen " man weiß ja dass DEB package
richtig ist" - für dieses Beispiel.
* Hinweise geben, die nicht vollständig sein brauchen, aber mit einfacher Internetsuche zum Ziel
führen, wenn man etwas nicht weiß.
Bsp. Installation mit dem Command "dpkg" angegeben, ohne zu erklären was das ist (zuviel zum
Lesen!),
denn wenn ich etwas über das command "dpkg" wissen will, kann ich das Internet befragen.
Wissen ist Holpflicht. Aber ich muss irgendwie einen Tip bekommen, was ich denn holen sollte.
* Klarheit als Prinzip. Obviously.
Noch allgemeiner, ich bin beim Überlegen welche "Digitale Kompetenz" vorausgesetzt werden sollte
für den Ottonormaluser, also diesen DAU.
Verglichen mit Kenntnis der Grundrechenarten, Kleines Einmaleins, wird in den unteren Klassen ALLEN
Kindern beigebracht, kann (fast) jede-r.
Bezogen auf Digitale Kompetenz ist das
* Wissen was eine Datei ist, ein File (habe einige Ottonormalies befragt, das ist recht klar, auch
nur AppleHandyUsern).
* Wissen was ein Pfad ist, ein Path (hier hört es schon auf bei einigen mehr Leuten, das ist aber
wichtig bspw. auch um eine URL beim Browser zu verstehen).
URL = Unified Resource Locater, btw. ("by the way") Abkürzungen immer ausschreiben beim ersten
Nennen
- Und um beim klicken zu wissen auf welche URL man klickt, die meiner Bank, oder doch eine
Fake-Bösewicht-URL.
* Wissen was eine gezippte Datei ist, Auspacken etc. (das ist schon wie "großes Einmaleins" im
Vergleich)
* Grundsätzlich eine Ahnung haben was ein script ist, wie cmdline Befehle wirken. Das ist NICHT
komplizierter als mit sin und cos umzugehen,
also jedem Realschüler zuzumuten.
Und so kann man also ohne nähere Kenntnisse mit einem gegebenem Script installieren.
Richtigerweise mehrere Versionen parallel zu installieren und nicht durcheinanderkommen, ist dann
schon wie Integralrechnung beherrschen, aber weniger als Differenzialgleichungen lösen. Nur so zum
Vergleich.
Sorry für meine zulangen mails, es gibt vieles zum Nachdenken.
Dennis R. schrieb am 12.05.2026 14:40 (GMT +00:00):
Hallo Hartmut,
so dass man auf die Idee kommt, DEB könnte für Debian ja richtig sein.
Ist es doch:
sudo apt install ~/Downloads/*.deb
Und fertig.
Viele Grüße
Dennis
----------------------------------------
Von: hartmut.schorrig@vishia.de
An: discuss@de.libreoffice.org
Datum: 2026-05-12T14:29:31Z
Betreff: [de-discuss] Installation LibreOffice auf Linux, speziell
Debian, Vorschlag:
Habe eben LOffc 6.2.3 installiert, läuft, aber wie mehrfach erstmal
Zeit gebraucht.
* Download von https://www.libreoffice.org/download/ : Positiv zu
bemerken, DEB und RPM wird gleichrangig angeboten, so dass man auf die
Idee kommt, DEB könnte für Debian ja richtig sein.
* Auspacken, kein Thema, einfach Doppelklick, "extract".
* Aber dann, wie war das nochmal. Erinnerung "dpkg", schon wieder
Internet surfen ... sch...
Ich hatte mir mal ein sehr kurzes Script erstellt, "install.sh", wieder
gefunden, das enthält:
------ install.sh--------------------------------------------
## should be copied beside the deb in the unpacked archive.
## execute this script per command line with sudo
PATH="/usr/local/sbin:/usr/sbin:/sbin:$PATH"
dpkg -i *.deb
-------------------------------------------------------------
Muss mit sudo gestartet werden, macht alles komplett und richtig. Das
script war irgendwo auf einer externen Festplatte, ok ja gefunden.
Wenn dieses Script tatsächlich im tar.gz-Archiv (Installationsfile) mit
eingebunden ist, würde ein kommandozeilen/script-kennender aber nicht
auswendig wissender Nutzer drauf kommen, mal in das Script
reinzuschauen, dann ausführen.
Und schon ist fast wie von selbst alles erledigt.
Aber nun noch eine Frage: LOffc wird bei mir in
/opt/libreoffice26.2
installiert.
* Ist das immer so?
* Warum nicht in /usr/local/...../libreoffice26.2
* Woher weiß ich das (habe gesucht und gefunden)
* Wo ist das definiert? Irgendwo in den *.deb files.
Ich bin ein User, der das Script-Prinzip, symbolische Links und alles
dies genau kennt, mit dem Filesystem umzugehen weiß
(aufgewachsen in der DOS-Zeit mit UNIX-Kontakten).
Aber ich kenne halt nicht täglich alle cmd-Befehle.
Ich denke, das Prinzip der cmdline und shell scripting müssten viele
User kennen (nur das Prinzip kennen und verstehen).
Das viele user sofort auswendig wissen welche Optionen dpkg hat, naja,
vielleicht nicht.
Hartmut Schorrig
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